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10.03.2014

Proteste gegen homophoben Bischof

2014-03-10 KardinalKardinal John Onaiyekan, Erzbischof von Abuja in Nigeria, wird an der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz teilnehmen, die heute in Münster beginnt. Homosexuelle sind für ihn Schwerverbrecher.

"Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) protestiert dagegen, dass die Deutsche Katholische Bischofskonferenz einen Unterstützer schwerster Menschenrechtsverletzungen hofiert", erklärt Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD). Die Nigerianische Bischofskonferenz hat im Februar 2014 die eklatante Verschärfung der strafrechtlichen Verfolgung von Homosexuellen in ihrem Land als „Schritt in die richtige Richtung" bezeichnet. In Nigeria droht seitdem bei Eingehen einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft bis zu 14 Jahren Gefängnis. Bis zu zehn Jahre Haft stehen auf die Gründung und Unterstützung von Organisationen für Schwule und Lesben.

Der Vorsitzende der Nigerianischen Bischofskonferenz, Erzbischof Ignatius Kaigama, schrieb dem nigerianischen Präsidenten, das Gesetz schütze die Würde des Menschen, stimme mit den moralischen und ethischen Werten der afrikanischen Kulturen überein und betone die Heiligkeit der Ehe als Verbindung von Mann und Frau.

Kardinal Onaiyekan fordert, religiöse Minderheiten zu respektieren. Wenn es aber um Homosexuelle geht, ist der Kardinal weniger fürsorglich: Sie sind für ihn Schwerverbrecher. "Die nigerianischen homophoben Strafgesetze sind ein Anschlag auf die Menschenrechte, ein Freibrief für Denunzianten und Gewalttäter. Die menschenverachtenden Äußerungen der katholischen Bischöfe Nigerias sind ein Beitrag zu Mord und Totschlag, sie unterstützen das Klima von Hass und Gewalt im bevölkerungsreichsten Land Afrikas", heißt es von Seiten des LSVD.

"Die deutschen Bischöfe dürfen dazu nicht schweigen. Wir erinnern daran, dass selbst die Vatikanische Glaubenskongregration bereits 1986 betont hat: 'Es ist nachdrücklich zu bedauern, dass homosexuelle Personen Objekt übler Nachrede und gewalttätiger Aktionen waren und weiterhin noch sind. Solche Verhaltensweisen verdienen, von den Hirten der Kirche verurteilt zu werden, wo immer sie geschehen.' Es wird höchste Zeit, dass die deutschen Bischöfe dieser Aufforderung endlich einmal Folge leisten", fordert der LSVD.

Und so heißt es in der Stellungnahme des LSVD weiter: "Wir fordern die deutschen Bischöfe auf, das den Menschenrechten Hohn sprechende homophobe Strafrecht in Nigeria eindeutig zu verurteilen, ebenso wie die Stellungnahme der Nigerianischen Bischofskonferenz sowie Gewaltaufrufe und Gewalttaten gegen Lesben und Schwule. Sie müssen ihrem nigerianischen Kollegen Kardinal Onaiyekan ins Gewissen reden, dass die Förderung der strafrechtlichen Verfolgung von Homosexualität selbst nach den Grundsätzen des Vatikans mit der katholischen Lehre unvereinbar ist." Wer hier schweige, lade Schuld auf sich.

In Münster formiert sich derweil ein Protest. Mit einer Demonstration (in Planung) soll auf die menschenverachtenden, homophoben Gefahren aufmerksam gemacht werden. Wahrscheinlich findet der Protest am Donnerstag gegen 12:30 Uhr vor dem Borromäum statt, in dem um 13 Uhr eine Pressekonferenz des nigerianischen Bischofs stattfindet.

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www.lsvd.de
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