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  • Slide-Unterstuetzer_innen-Goosen

    "Ich bin gleich anders, genau wie du. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - auch für Schwestern und alle dazwischen!
    Das Andere macht das Gleiche reich. Du sollst nicht nur sein dürfen wie du bist, sondern auch wie du sein willst.
    Deshalb unterstütze ich Andere und Gleiche.
    Immer? Immer!"

    Frank Goosen
    Schriftsteller,
    stellv. Vorstandsvorsitzender des VfL Bochum

  • Slide-Unterstuetzer_innen-Herbst

    "'Viel hilft viel' sagt man immer. Nirgends stimmt dieser Satz so gut, wie bei der Unterschiedlichkeit von Menschen. Schrill, bunt und widersprüchlich statt uniform, austauschbar und langweilig. Das ist für mich NRW mit seinen Menschen. Nur eines ist gleich: Der Respekt vor allen!"

    Christoph Maria Herbst
    Schauspieler

  • Slide-Unterstuetzer_innen-Millowitsch

    "Ich unterstütze 'anders und gleich - Nur Respekt Wirkt', weil ich mir wünschen würde, in einer Gesellschaft zu leben, in der tatsächlich jeder so sein kann und darf, wie er ist. Leider ist das noch lange nicht so, weshalb wir uns immer wieder für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt einsetzen sollten. Ich finde, wir sind auf einem guten Weg, aber gibt auch noch viel zu tun!"

    Mariele Millowitsch
    Schauspielerin

  • Slide-Unterstuetzer_innen-Suessmuth

    "Seit vielen Jahren engagiere ich mich für eine Gesellschaft in der Toleranz und Empathie gelebt werden. Toleranz füreinander beginnt dort, wo wir Anderssein als Chance erkennen und akzeptieren. Dies gilt für jeden einzelnen Bereich unserer Gesellschaft, sowohl in geschlechtlicher als auch sexueller Hinsicht. Wir sind längst keine homogene Gesellschaft mehr, sondern eine vielfältige. Von Anfang an müssen wir lernen, das Anderssein, auf Grundlage der in unser Verfassung verankerten Wertehaltung, zu respektieren. Das fällt uns oft schwer, es muss daher gelernt und angeeignet werden, nur so kann ein Für- und Miteinander gelebt werden. Das gilt nicht nur für Nordrhein-Westfalen und Deutschland, sondern für Europa und die Welt."

    Prof. Dr. Rita Süssmuth
    Bundestagspräsidentin a.D.

  • Slide-Unterstuetzer_innen-MANNI

    "Ich unterscheide Menschen nicht nach ihrer sexuellen Orientierung, sondern nach ihrem Charakter. Und deshalb habe ich eine Menge dagegen, Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transidente und Intersexuelle für schlecht oder minderwertig zu halten, nur weil sie anders lieben und sexuell handeln als ich. In meinem Fachgebiet gilt diese Forderung besonders für lesbische Fußballerinnen und schwule Fußballer. Eine Gesellschaft, in der das keine Selbstverständlichkeit ist, muss ihre Reifeprüfung erst noch ablegen. Darum zögere ich keine Sekunde, die Kampagne 'anders und gleich - Nur Respekt Wirkt' zu unterstützen."

    Manni Breuckmann
    Sportjournalist und Hörfunkmoderator

  • Slide_Unterstuetzer_innen_Udo-Lindenberg

    "Lass die Toleranzen tanzen -
    in der Bunten Republik Deutschland!
    Wir mochten uns sehr - immer mehr.
    Und dann sagte ich: Ey, irgendwie lieb ich dich sehr!
    Plötzlich denk' ich: Moment mal -
    und da wurd' mir erst wieder klar,
    dass du ein Junge warst... NA UND?"

    Udo Lindenberg
    Rocklegende
    wirbt seit 1978 u.a. mit dem Song "Na und?!"
    für Respekt gegenüber Andersliebenden

  • Slides - Unterstützer_innen FC Finnentrop

    "Die Kampagne ist wichtig, weil es in unserer Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit sein muss, lesbische Fußballerinnen und schwule Fußballer zu akzeptieren und nicht als schlecht oder minderwertig anzusehen. Und das auch und gerade in der dörflich und katholisch geprägten Gesellschaft bei uns!"

    FC Finnentrop
    Sauerland
    1. Herren und 2. Damen / Fußball

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11.11.2016 Köln steht im Wort: sicherer Wohnraum für LSBTIQ* Geflüchtete

Nach einer Zusage der Stadt Köln für 30 sichere Wohneinheiten für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere (LSBTIQ*) Geflüchtete, kam dann doch die Absage. Die Geflüchteten wurden in umgewidmeten Hotels untergebracht. Die Rainbow Refugees Cologne – Support Group erklärt, warum diese Unetrbringung völlig ungeeignet ist, warum die Stadt zu ihrem Wort stehen muss und versucht gleichzeitig, die Notlage zu mindern.

Nach Deutschland geflüchtete Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und Queers haben sich der Verfolgung in ihrem Heimatland entzogen. Doch hier werden sie meist im gleichen Heim und gleichen Zimmer mit Landsleuten untergebracht, vor denen sie geflohen sind. Nicht immer ist das Personal in den Flüchtlingsunterkünften sensibilisiert für die speziellen Nöte ihrer LSBTIQ*-Schützlinge.

Rainbow Refugees Cologne Support GroupBesonders prekär ist die Lage für Geflüchtete in Gemeinden, die über keine Beratungs- und Selbsthilfestruktur für LSBTIQ* verfügen. In den Sammelunterkünften sind LSBTIQ* Beleidigungen, Nötigungen und Drohungen, sexuellen Übergriffen und physischer Gewalt ausgesetzt. Die Rainbow Refugees Cologne – Support Group hat seit ihrer Gründung im November 2015 dutzende Fälle von Übergriffen dokumentiert. "Doch was wir erfahren, ist nur die Spitze des Eisbergs", heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative. Weil ihre Situation in den Heimen unerträglich geworden ist, ziehen viele Geflüchtete von einer provisorischen Unterkunft in die nächste. Andere prostituieren sich, nur um nicht mehr ins Flüchtlingsheim zurück zu müssen.

Stadtverwaltung hält die Zusage nicht ein

Etwa 1.300 geflüchtete Personen mit LSBTIQ*-Hintergrund leben derzeit in Köln, schätzen mit der Arbeit vertraute Initiativen. Am 10. September 2015 beschloss der Rat der Stadt Köln, für den Personenkreis der besonders schutzbedürftigen Flüchtlinge zukünftig besondere Anstrengungen zu unternehmen. Darunter sind ausdrücklich auch Personen mit LSBTIQ*-Hintergrund genannt.

Im September 2016 bot das Amt für Wohnungswesen an, 30 kleinere Wohneinheiten für LSBTIQ*-Geflüchtete zur Verfügung zu stellen. Diese Wohneinheiten sollten dem Sicherheitsbedürfnis der Personengruppe entsprechen und nahe der Innenstadt gelegen sein. Ein Objekt mit fünf Plätzen sei bereits angemietet worden, teilte Amtsleiter Josef Ludwig in einem Gespräch mit der Rainbow Refugees Cologne – Support Group, rubicon e.V. und der Aidshilfe Köln e.V. mit. In einem weiteren Gespräch im Oktober rückte eine Mitarbeiterin des Wohnungsamtes von dieser Zusage wieder ab und verwies auf schon erfolgte Unterbringungen in umgewidmeten Hotels oder Doppelzimmern.

"Diese Art der Unterbringung ist völlig ungeeignet, und das ist der Stadt auch bekannt", sagt Ina Wolf von der Rainbow Refugees Cologne – Support Group. Denn in der Regel handele es sich um Hotels, die vollständig für Geflüchtete angemeldet wurden. D.h. es gehe nicht um einzelne Zimmer in verschiedenen Hotels, sondern um ein Hotel, das zur Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert wurde. Hier setze sich die Geschichte aus der vorherigen Unterkunft einfach nur fort. Zudem sei die Belegung in Doppelzimmern untragbar, da dieses mit einer anderen, womöglich LSBTIQ*-feindlichen Person geteilt werden müsse. "Angesichts der absoluten Dringlichkeit in vielen Fällen ist dieses langwierige Verfahren nicht nachvollziehbar. Wir fordern die Stadtverwaltung auf, ihrer Verantwortung endlich nachzukommen. Und wir appellieren an die Oberbürgermeisterin Henriette Reker und die Politik, hier Druck zu machen."

Vermittlungsgruppe versucht Lücken zu füllen

In der Zwischenzeit versucht die Rainbow Refugee Cologne – Support Group so gut es geht in die Bresche zu springen. Die Vermittlungsgruppe sammelt private Wohnungs- und WG-Zimmerangebote und versucht sie an passende Hilfesucher_innen zu vermitteln. Unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! freuen sich die Aktiven über weitere Angebote. Für diese zentrale Arbeit werden zudem noch weitere Ehrenamtler_innen gesucht.

"Wir bemühen uns in Kooperation mit anderen Trägern nach Kräften, den Geflüchteten zu helfen. Doch können wir allein den dringenden Bedarf an sicheren Wohnraum nicht decken", stellt Ina Wolf klar. "Unser ehrenamtliches Engagement entlässt weder die Stadt noch die hauptamtlichen
Mitarbeiter_innen in den Flüchtlingsinitiativen oder anderer sozialer Träger aus ihrer Verantwortung."

Über die Rainbow Refugees Cologne – Support Group

Seit Mitte November 2015 koordinieren sich Aktive in der Initiative Rainbow Refugees Cologne – Support Group. In enger Zusammenarbeit mit dem selbstorganisierten Migrant_innenprojekt baraka im Beratungszentrum rubicon, der Geflüchteten-Selbsthilfeinitiative Sofra Cologne und dem Kölner Flüchtlingsrat wollen wir LSBTIQ*-Geflüchteten ganz konkrete Hilfe anzubieten. Die Bandbreite reicht von einer Vermittlung von Deutsch- und Integrationskursen, kulturellen Veranstaltungen, einer Notschlaf- und Wohnraumbörse bis hin zur Vermittlung und Begleitung zu LGBTIQ-freundlichen Asylverfahrens- und Asylberatung.

Weiterhin möchten wir für die besondere Lage der LGBTIQ*-Geflüchteteten sensibilisieren. Wir führen zudem Schulungsveranstaltungen für
Mitarbeiter_innen in Flüchtlingsunterkünften in ganz Nordrhein-Westfalen durch.

www.rainbow-refugees.cologne
www.fb.com/Rainbow-Refugees-Cologne-Support-Group

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