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30.05.2016 Videoprojekt TRANS*: Teilnehmer*nnen gesucht

In einem Videoprojekt des Medienprojekts Wuppertal soll mit jungen transgeschlechtlichen Menschen ein Film zum Thema Trans* produziert werden. Hierbei soll das eigene Erleben von Trans*personen und ihrer geschlechtlichen Identität mit allen Möglichkeiten und Schwierigkeiten im Vordergrund stehen.

Die Teilnehmer*innen bestimmen in allen Teilen künstlerisch und inhaltlich die Filmproduktion mit. Die Filmreihe soll anschließend öffentlich im Kino präsentiert und auf DVD für die Aufklärungs- und Präventionsarbeit genutzt werden.

Medienprojekt Wuppertal Logo TRANS*Inhaltlich soll es in den Filmarbeiten und in dem Film um die folgenden Aspekte gehen:

  • Was macht die geschlechtliche Identität aus, welche Folgen hat sie?
  • Welche Wünsche haben Trans*personen und wo haben sie Probleme?
  • Was bedeutet es, trans* zu sein, d.h. sich dem Geschlecht, das einem bei der Geburt zugewiesen wurde, nicht zugehörig zu füheln? Welche verschiedenen Formen und Lebenswirklichkeiten gibt es hier?
  • Wie wird das Coming Out erlebt? Wie gehen andere (Familie, Schule, Peergroup) damit um?
  • Welche verschiedenen Wünsche bzgl. der körperlichen Geschlechtsangleichung gibt es mit welchen Folgen?
  • Was sind die Gründe für die jeweiligen Interpretationen der Geschlechtsrollen? Welche Stereotype und klischeehaften Geschlechtsrollendarstellungen erleben Jugendliche mit welchen Folgen?
  • Wie ist das Erleben von und der Umgang mit Diskriminierungen?
  • Welche Rollenerwartungen gibt es (Peergroup, Liebe, Familie, Schule, Arbeit, Medien etc.)?

Für das Filmprojekt werden Interessierte zur Teilnahme gesucht.

Kontakt:
Medienprojekt Wuppertal
Gina Wenzel
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fon: 0202-563 26 47

www.medienprojekt-wuppertal.de

Über das Medienprojekt Wuppertal

"Das Medienprojekt Wuppertal konzipiert und realisiert seit 1992 erfolgreich Modellprojekte aktiver Jugendvideoarbeit unter dem Motto 'das bestmögliche Video für das größtmögliche Publikum'.

Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich das 'Medienprojekt' zur größten und ambitioniertesten Jugendvideoproduktion in Deutschland. Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14–28 Jahren werden (im Rahmen von pädagogischen Institutionen oder privat organisiert) produktorientiert bei ihren eigenen Videoproduktionen unterstützt, ihre Videos im Kino, in Schulen, Jugendeinrichtungen etc. in Wuppertal präsentiert und als Bildungsmittel bundesweit vertrieben. Alle Projekte dienen der aktiven Medienerziehung und dem kreativen Ausdruck jugendlicher Ästhetiken, Meinungen und Lebensinhalte. Die Formen der Filme sind Reportagen, Spielfilme, Trickfilme, Computeranimationen, Experimentalfilme und Musikclips i.d.R. als Kurzfilme.
Produktive Standbeine des 'Medienprojekt Wuppertal' sind:

  • Das regelmäßig erscheinende Jugendvideomagazin 'borderline'
  • Thematische Videoworkshops und Videoaktionswochen
  • Doku-Soaps
  • Thematische Dokumentationen
  • Internationale Videoprojekte

Im Rahmen der Arbeit des Medienprojekts werden jedes Jahr ca. 100 Videos von 1000 aktiven TeilnehmerInnen produziert. Die Videos haben in Wuppertal je ca. 5000 bis 8000 jugendliche ZuschauerInnen. Nach dem Motto 'Jugendliche klären Jugendliche am besten auf' wird die Hälfte der Videos bundesweit über eine eigene Edition und über diverse Verlage als Bildungs- und Aufklärungsmedium vertrieben und erreicht so mehrere hunderttausend ZuschauerInnen.

Aufgrund ihrer professionellen Form und ihrer authentischen, inhaltlichen Dichte sind die Wuppertaler Jugendvideoproduktionen die meistgesehenen Jugendvideoproduktionen in Deutschland.

Sie erreichten in den letzten Jahren Preisträgerschaften bei allen wesentlichen regionalen, bundesweiten und europäischen Jugendvideofestivals und werden regelmäßig quer durch alle Kanäle im Fernsehen gesendet. Die in Wuppertal entworfenen Modellkonzepte wurden in den letzten Jahren in vielen anderen Städten übertragen und angewandt."

(Text-Quelle: Selbstdarstellung auf der Homepage des Medienprojekts Wuppertal)

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