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08.12.2015 Bundesforum Familie fordert Adoptionsrecht und Akzeptanz

Das Bundesforum Familie mit seinen rund 120 Mitgliedsorganisationen fordert in seiner Abschlusspublikation "Familie ist Vielfalt. Inklusion leben, Teilhabe sichern." unter anderem die rechtliche Gleichstellung von heterosexuellen und homosexuellen Eltern sowie Geschlechtergerechtigkeit für trans- und intergeschlechtliche Menschen.

Verbände, Politik und Gesellschaft sollen eine die Vielfalt wertschätzende und mitdenkende Haltung entwickeln und verankern, um Chancen- und Teilhabegerechtigkeit für alle Familien inklusive Regenbogenfamilien zu ermöglichen, heißt es in der Publikation.

2015-12-08 BFF 2015 Familie ist Vielfalt 390In dem 37-seitigen Dokument werden sämtliche Faktoren benannt, aufgrund derer Familien in Deutschland diskriminiert werden: z.B. auf dem Arbeitsmarkt, aufgrund materieller Ressourcen, aufgrund von Migrationshintergründen, aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Identität der Eltern. Im Vorwort schreibt der Beirat des Bundesforums: "Eine inklusive Haltung kann nicht verordnet, sondern muss ermöglicht und gelegentlich erstritten werden. In diesem Sinne wollen wir mit dieser Veröffentlichung all jene erreichen, die Inklusion fördern und umsetzen wollen. Wir wünschen uns, dass sie die Ergebnisse diskutieren und konkretisieren."

 

Im Kapitel "Geschlecht / Gender" heißt es in dem Abschlussbericht:
"Von großer Bedeutung ist ebenso, dass die zweigeschlechtliche Konstruktion von Gender in männlich und
weiblich transidente und intersexuelle Menschen "übersieht", nicht mitdenkt, ignoriert oder gezielt ausschließt. Diese werden zwangsweise der Zweipoligkeit von Männlichkeit und Weiblichkeit zugeordnet und damit in ihren spezifischen Lebenslagen und Bedürfnissen ausgeschlossen."

Im Kapitel "Sexuelle Identität" heißt es in dem Abschlussbericht:
"Auch Lesben, Schwule, Bisexuelle, transidente und intersexuelle Menschen gründen Familien und wollen für ihre Partner_innen und ihre Kinder Verantwortung übernehmen. Seit der Einführung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare im Jahr 2001 und rechtlichen Veränderungen in Richtung einer Gleichstellung von Regenbogenfamilien in den letzten Jahren, ist diese Familienform ein Teil unserer Gesellschaft geworden. Doch noch immer werden Familien, die nicht dem traditionellen Bild von Familie entsprechen, gegenüber Familien mit heterosexuellen Eltern durch ungleiche Behandlung benachteiligt. Sichtbar wird dies gerade bei der Familiengründung, zum Beispiel hinsichtlich des Zugangs zur Reproduktionsmedizin, der nicht möglichen gemeinsamen Adoption eines Kindes bis hin zu diskriminierenden Verfahren, wie der durch die fehlenden gemeinsamen Adoptionsrechte erzwungenen Stiefkindadoption eines gemeinsam geplanten oder bereits in der Familie lebenden Kindes.
Diese komplizierten und oft auch unklaren Regelungen für Regenbogenfamilien benachteiligen vor allem die Kinder in diesen Familien und schränken sie in ihrem Recht auf Absicherung ein. Zudem geht das Leitbild der "Normalfamilie" bisher immer davon aus, dass Kinder maximal zwei Eltern haben, die Verantwortung übernehmen wollen und können. In Regenbogenfamilien und auch in Patchworkfamilien können und wollen aber oftmals mehrere Eltern die soziale und rechtliche Elternschaft übernehmen – unabhängig von der biologischen Elternschaft."

Die Mitgliedsorganisationen des Bundesforums Familie, zu denen Familien- und Wohlfahrtsverbände, Stiftungen, Forschungseinrichtungen, Parteien, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Gewerkschaften und Fachverbände gehören, kommen aus der familienpolitischen Praxis. In den letzten zwei Jahren hat sich das Bundesforum Familie mit dem Thema "Familie und Inklusion" auseinandergesetzt und nun seinen Abschlussbericht vorgelegt. "Inklusion als die Wertschätzung der Vielfalt von Menschen und Familien hat das Ziel, jedem Einzelnen die uneingeschränkte Teilhabe an allen Bereichen dieser Gesellschaft zu ermöglichen", heipt es auf der Homepage des Bundesforums. Die Erfahrung der Praktiker_innen macht deutlich: Politik und Gesellschaft sind gefragt, mehr für die Anerkennung von Familienvielfalt zu tun.

Deshalb enthält der Abschlussbericht auf den letzten Seiten auch ein eigenes Kapitel zu "Leitlinien für Verbände, Politik und Gesellschaft". Hier wird in zwölf Punkten der Weg in eine inklusive Familienpolitik und Gesellschaft beschrieben: "Das Bundesforum Familie greift mit den folgenden Leitlinien zwölf Handlungsschwerpunkte heraus und gibt Empfehlungen dafür, wie Inklusion in diesen für Familien zentralen Feldern ermöglicht werden kann."

Der Abschlussbericht steht hier zum Download bereit.

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