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20.06.2014 In Ochtrup trägt frau Bart!

Die Uneindeutigkeit von Geschlecht darzustellen, war das Ziel der Münsterländer Fotografin Frauke Schulte-Sutrum. Sie fotografierte Frauen mit Bärten in stereotyp männlichen Posen und zeigt die Fotografien in der Ausstellung "xyx - oh boy!" in Ochtrup.

Das Spiel mit den Chromosomensätzen zeigt: Es sind nicht Bärte, die Männer männlich machen. Denn bildlich gesprochen, bleiben xx-Frauen trotz y-Bart sehr feminin. Noch bis zum 4. Juli sind die Fotografien in der Galerie Kunst(t)räume in Ochtrup zu sehen.

 

Bereits seit drei Jahren arbeitet Frauke Schulte-Sutrum an ihrem Foto-Projekt - sie begann also lange vor dem Rummel um Conchita Wurst. Ein Radiobeitrag zum Thema Intersexualität lieferte den Anstoß: In dem Beitrag hieß es, dass immer mehr Menschen mit uneindeutigen Geschlechtsmerkmalen geboren würden. Das bewegte und inspirierte die Fotografin.

2014-06-22 xyx Fotoausstellung 390"Im ländlich geprägten Münsterland, wo ich lebe, werden Themen wie Homosexualität und Intersexualität immer noch sehr kontrovers betrachtet. Vielleicht interessiere ich mich gerade deshalb für diese Themengebiete", sagt Frauke Schulte-Sutrum. "'Echte' Männer und Frauen würden nach und nach aussterben", hieß es damals im Radio. "Diese These habe ich in meinen Bildern aufgegriffen und mich dafür entschieden, Frauen als (männliche) Stereotypen abzulichten."

Macht es Frauen männlich, wenn sie sich Bärte ankleben und in einer Macho-Pose abgelichtet werden? Die Antwort auf diese Frage sollen die Betrachter_innen selbst finden, meint die 29-jährige Fotografin. „Ich mache keine Fotografie mit politisch-moralisch erhobenem Zeigefinger", erklärt die junge Künstlerin, die 2009 ihr Studium in Art und Crossmedia Design abgeschloss. „Die Betrachter sollen die Bilder auf sich wirken lassen und ihre eigenen Gedanken und Fantasien daran anknüpfen."

Bei der Eröffnung der Ausstellung am vergangenen Freitag waren alle Models zugegen und die Besucher_innen hatte zum Teile ihre Mühe, die Fotografien den Models zuzuordnen. Galerist Chris Tettke freut sich über die Ausstellung insbesondere deshalb, weil sie den Blick weite: Bereits Kinder experimentierten mit diesen Rollen und bräuchten dafür auch den nötigen Freiraum, betonte der Galerist in seiner Begrüßungsansprache. „Ich freue mich darüber, dass wir hier nun einmal eine Fotoausstellung mit einem herausfordernden Thema haben."

Die Galerie Kunst(t)räume zeigt die Ausstellung noch bis zum 4. Juli immer mittwochs von 16 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr.

Galerie Kunst(t)räume
Kniepenkamp 18
48607 Ochtrup

www.flinkerpinsel.com/seite48.html

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