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 19.02.2014

Corrie Peters gestorben

Der Aktivist und Rollstuhlfahrer Corrie Peters als Rollenmodell für die IWWIT KampagneDer Kölner Aktivist Corrie Peters ist unerwartet gestorben. Der 49-Jährige wurde durch die schwule Präventionskampagne "Ich weiß was ich tu" bundesweit bekannt.

Wie das Schwule Netzwerk NRW am Dienstag bekannt gab, ist der Aktivist Corrie Peters bereits am 6. Februar an den Folgen einer Gehirnblutung gestorben. Er wurde nur 49 Jahre alt. Fast 10 Jahre war Peters im Schwulen Netzwerk im Rahmen der LAG queerhandicap ehrenamtlich tätig. Peters war erst Anfang Januar beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten von Joachim Gauck für seinen ehrenamtlichen Einsatz geehrt worden.

Corrie Peters war von Geburt an spastisch gelähmt. Als schwuler Mann kannte er daher die Erfahrungen von Mehrfachdiskriminierung. Der Kölner setzte sich deshalb seit vielen Jahren ehrenamtlich gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung ein. Peters leistete dabei wichtige Vereins- und Vernetzungsarbeit, initiierte Projekte und Fachtagungen, zeigte Präsenz u.a. auf Messen und Kirchentagen und half Menschen innerhalb und außerhalb der jeweiligen Communitys, Verständnis für Sexualität und Behinderung zu entwickeln – vor allem in Hinblick auf Lesben, Schwule, Bi-, Transgender, Trans- und Intersexuelle (LSBTTI*).

2005 gründete Peters die Selbsthilfegruppe "RAR – Richtig am Rand" in Köln und war bis zuletzt deren Ansprechperson. Von 2006 an organisierte er im Rahmen des Schwulen Netzwerks NRW die landesweite Vernetzung von LSBTTI* mit Behinderung (LAG queerhandicap NRW). Daraus entstand unter seiner Federführung 2010 der bundesweite Verein queerhandicap e.V., dessen Vorstandsmitglied Peters war. Ab 2008 fungierte er zudem als Behindertenbeauftragter des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland, Landesverband NRW (LSVD NRW). BiNe – Bisexuelles Netzwerk e.V. gab er als Ansprechperson für "Bi mit Handicap" Impulse. 2008 stellte sich Corrie als ehrenamtliches Rollenmodell aus NRW für die schwule Präventionskampagne "Ich weiß was ich tu" der Deutschen Aids-Hilfe e.V. zur Verfügung. Dort arbeitete er bis zu seinem Tod aktiv mit.

Der Vorstand des Netzwerks würdigte Peters' "herausragende Pionierarbeit für Lesben, Schwule, Bi und Trans* mit Behinderung". "Mit Corrie verlieren wir nicht nur einen engagierten Aktivisten in der schwul/lesbischen Community", sagte Landesgeschäftsführer Markus Johannes. "Wir verlieren einen Menschen, der uns mit viel Selbstbewusstsein, Präsenz und Humor regelmäßig die gesellschaftlichen und die individuellen Schranken aufgezeigt hat, die wir ihm – und anderen Menschen mit Behinderungen – aus Unwissenheit, Ignoranz oder Unachtsamkeit im Alltag setzen. Kontinuierlich und ohne Anklage half er uns, diese zu erkennen und Stück für Stück abzubauen".

Artikel von Queer.de: (pm/cw)

Corrie Peters half zuletzt auch der Kampagne "anders und gleich - Nur Respekt Wirkt" bei der Neugestaltung der Homepage. Diese soll zukünftig vollständig barrierefrei sein, das heißt auch allen blinden Menschen und Menschen mit Sehbehinderung oder kognitiven Einschränkungen zugänglich sein. Corrie Peters zeigte sehr umfassend und verständlich die Hürden auf, die eine Website haben kann und wie diese umgangen bzw. gar nicht erst aufgestellt werden können.

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