symbol sitemap   youtube logo     facebook logo    E-mail icon

symbol sitemap youtube youtube
  • Slide - Wochen gegen Rassismus
  • Slide - Wochen gegen Rassismus 2
  • Slide - Wochen gegen Rassismus 3.1

Kampagne und Du!

Download-Bereich

Bildausschnitt Logo “anders und gleich“

Fachtag

fachtag-community

Flucht

refugees-lag

Material-Bestellung

Menue-rechts Material-Bestellung

Adressen NRWweit

Bild: Ausschnitt Nordrhein-Westfalen-Karte

CSD - nur mit Dir!

Illustration CSD

17. Mai: #RoteKarte

Menue-rechts RoteKarte 163

E-Postkarte

Bildausschnitt einer elektronischen Postkarte

Aktuelle Meldungen

21.01.2014

Homophobie - (K)eine Frage der Kultur?!

homophobie keine-Frage-der-Kulturen titelbildÄhnlichkeiten in der Wahrnehmung von Homosexualität zwischen Islam und Christentum. - Die Grünen in Essen laden am 23.1. zu einer Podiumsdiskussion ein, die gemeinsam mit den "Lesben und Schwulen in der Union (LSU)" und dem Projekt „Mashallah!" der AidsHilfe Essen, das sich gezielt an schwule Männer mit Migrationshintergrund richtet, veranstaltet wird.

Trotz viel besagter Aufgeklärtheit spielt Homophobie – in ihrem weitesten Sinne – nach wie vor eine Rolle in unserer Gesellschaft. Während auf der einen Seite Rechte für homosexuelle Paare eingefordert und von Gerichten bestätigt werden (z.B. bei der Frage nach steuerlicher Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften), fällt es auf der anderen Seite Teilen der Politik noch immer schwer, gleiche Rechte für alle gelten zu lassen, bspw. beim Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

Tagelang berichteten Medien "wohlwollend" über das Outing eines ehemaligen Fußballprofis, gleichzeitig wurde in Baden-Württemberg eine Online-Petition von bislang über 100.000 Menschen unterzeichnet, die Homosexualität als Unterrichtsthema ablehnt. Auch die großen Kirchen meldeten sich hier zu Wort und votierten gegen eine "Überbewertung" des Themas sexuelle Vielfalt. In der Haltung zur Homosexualität scheinen die viel zitierten kulturellen Unterschiede zwischen den zwei Religionsgemeinschaften Christentum und Islam gar nicht so groß zu sein wie häufig behauptet.

So ging der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde, Kenan Kolat, mit der CDU d'accord, als sich die Frage nach er Gleichstellung im Anschluss an das Karlsruher Urteil erneut stellte. Während er sich einerseits solidarisch zur Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare äußerte, betonte er jedoch andererseits den "besonderen Schutz" der Ehe und Familie. Gleichzeitig kann man in einem Artikel der "Zeit" die Geschichte vom "Muslimische[n] Muttersohn mit Doppelleben" (Zeit, 02.04.2013) lesen. Das ZDF thematisierte sogar im "Forum am Freitag" ob Migrant_innen womöglich homophober seien, als Nicht-Migrant_innen (Sendung vom 23.08.2013) und machte die Frage „Migrant und Schwul - na und?" zum Thema in der Sendung.

Fakt ist, dass einer Studie der Bertelsmann Stiftung vom Mai 2013 zu Folge 78% der Protestant_innen, 70% der Katholik_innen und 48% der Muslim_innen eine "Homo-Ehe" befürworten (Religionsmonitor 2013). Eine deutlich geringere Zustimmung unter den Muslim_innen steht diesen Zahlen zu Folge außer Frage. Wie aussagekräftig jedoch die Religionszugehörigkeit als solche ist, d.h. wonach diese bemessen und warum die Frage nach Homophobie überhaupt unter dem Aspekt der Religionszugehörigkeit diskutiert wird, soll am 21. Januar diskutiert werden.

Ziel der Veranstaltung ist es, eine breite öffentliche Diskussion zu dieser Frage anzustoßen und damit die Thematik zu versachlichen. Hierzu gilt es aber - so glauben die Veranstalter_innen - zunächst einmal vermeintliche Unterschiede zu entzaubern. Homophobie ist keine Frage einer bestimmten Religionszugehörigkeit, sie bleibt Homophobie - egal zu wieviel Prozent. Eine Diskussion zur Homophobie kann nur zielführend sein, wenn sie sich mit der Sache selbst, also der Homophobie, auseinandersetzt. Die Unterscheidung in Religionszugehörigkeit bei Homophoben lenkt von der eigentlichen Problematik ab: Wie gleich sind wir?

Mit den Gästen soll den vermeintlichen Unterschieden auf den Grund gegenagen und Ähnlichkeiten in der Wahrnehmung von Homosexualität in den beiden großen Religionsgruppen erörtert werden.

Die Veranstalter_innen freuen sich ganz besonders darüber, dass Serap Güler (MdL) und Kai Gehring (MdB) sowie der Essener Kultur- und Integrationsdezernent Andreas Bomheuer sich bereit erklärt haben, zu Beginn der Veranstaltung einige persönliche Worte an die Gäste zu richten.

homophobie keine-Frage-der-Kulturen Flyer

http://gruenerkv-essen.de/aktuell/lesen/nachricht/veranstaltung-diskutiert-homophobie-keine-frage-der-kultur.html

Kampagne und Du!

Download-Bereich

Bildausschnitt Logo “anders und gleich“

Fachtag

fachtag-community

Flucht

refugees-lag

Material-Bestellung

Menue-rechts Material-Bestellung

Adressen NRWweit

Bild: Ausschnitt Nordrhein-Westfalen-Karte

CSD - nur mit Dir!

Illustration CSD

17. Mai: #RoteKarte

Menue-rechts RoteKarte 163

E-Postkarte

Bildausschnitt einer elektronischen Postkarte

ministerium